Live-Modellingstudio am Messestand GOM ist spezialisiert auf optische 3D-Messtechnik und Qualitätskontrolle
Braunschweig (mr) - Optische 3D-Messtechnik und Qualitätskontrolle in Design, Werkzeug- & Formenbau sind das Spezialgebiet der GOM Gesellschaft für Optische Messtechnik mbH, Braunschweig. Das Unternehmen unterstützt damit die Gießerei-Industrie, Blechumformung und Kunststoffindustrie bei der Prozessoptimierung und Verkürzung von Serien-Anlaufzeiten. In Frankfurt wird GOM mit verschiedenen Aktionen diese Kompetenzen unter Beweis stellen.
Schneller von der Idee zum Produkt – unter diesem Motto präsentiert GOM im Live-Modellingstudio die Vorteile der Optischen 3D-Messtechnik für das Automotive Design. Mit dem ATOS 3D-Digitalisierer stellt das Unternehmen die optische Messtechnik als Bindeglied zwischen der manuellen Welt des Modellings und der digitalen Welt des CAD/CAM vor. Ein Modelleur der EDAG GmbH wird an einem 1:2,5-Clay-Modell am Messestand täglich zwischen 10 und 16 Uhr eine Design-Studie entwickeln.
Die optischen Analyseverfahren der GOM mbH sind speziell für die Blechumform-Industrie genau aufeinander abgestimmt. Für eine durchgängige Qualitätssicherung greifen sie in den Bereichen Werkzeugbau, Try-Out und Produktionskontrolle lückenlos ineinander. Bei der CNC-Fertigung von Werkzeugen ermöglicht die mobile 3D-Digitalisierung durch Systeme von GOM eine Reduzierung von Maschinenlaufzeiten um bis zu 50%. Am Stand wird die gesamte Prozesskette vom Umformwerkzeug, über das Try-Out bis zur automatisierten Produktionskontrolle gezeigt.
GOM kombiniert zudem erstmals optische und taktile 3D-Messtechnik für die mobile Vor-Ort Inspektionen an Modellen, Formen, Sandkernen und Gussteilen. Der ATOS 3D Digitalisierer wird in der Gießerei- und Schmiedeindustrie zur flächenhaften Bauteilanalyse eingesetzt. Für die Messung optisch unzugänglicher Bereiche wie Kühlwassermäntel, Kühlkanäle und tiefe Zylinder steht der GOM-Taster als Zubehör zum ATOS 3D-Digitalisierer zur Verfügung. Am Stand wird täglich von 10 bis 16 Uhr im Live-Messraum der Einsatz der Optischen 3D-Koordinatenmesstechnik in Gießerei-Prozessketten vom Modellbau über die Formerei bis zum Gussteil demonstriert.
Die Verkürzung der Serien-Anlaufzeiten durch effiziente Erstbemusterung und gezielte Werkzeugkorrektur sollen der Spritzguss-Industrie Vorteile verschaffen. Dabei eröffnen die hohe Dichte und Genauigkeit der Messdaten des ATOS 3D-Scanners neue Möglichkeiten. Denn die Treffsicherheit der Korrektur hängt entscheidend davon ab, dass eine Ausrichtung der Messdaten zum CAD-Datensatz gefunden wird, die nur eine möglichst geringe Änderung des Werkzeuges erfordert. So verringern sich Werkzeugkorrekturschleifen auf 50%, wenn die optischen 3D-Digitalisierer eingesetzt werden.
Für ein schnelles Kopieren von Teilen, zu denen keine 3D-Daten vorhanden sind, eröffnen die 3D-Scanner von GOM die Tür in die digitale Welt. Für eine reibungslose Weiterverarbeitung in Rapid-Manufacturing-Prozessen benötigen 3D Scan-Daten jedoch meist eine Nachbearbeitung. Die GOM-Software bietet hier angefangen vom krümmungsbasierten Ausdünnen und Glätten der Daten, über Löcherfüllen und Netzreparatur, bis zum Skalieren und Offset, Funktionen, die weit über das wasserdichte STL-Netz hinausgehen. Auch für die Umwandlung von Fremddaten sind Tools vorhanden.
GOM Gesellschaft für Optische Messtechnik mbH auf der Euromold 2009
Halle 8.0, Stand H70
Zurück zu den Meldungen
|